Sport ist Mord

Fragen Sie nicht, nein vergessen Sie es einfach.

Man kann es nämlich auch übertreiben. Also was das Sportliche angeht. Und was heißt „man“ … ICH!

Wie fast jeden Tag ziehe ich auch heute wieder mein Sportprogramm durch. Damit es mir nicht langweilig wird, variiere ich mit Wii, DVD, Übungen aus dem Ordner, Hometrainer und Crosstrainer. Und heute war mir nach Wii. Wii active 2 oder wie dieses Dingsbums heißt. Zielstrebig spule ich das Programm ab, um anschließend mit Hörbuch noch ne halbe Stunde zu crossen. So war der Plan.

Drittvorletzte Übung war eine Links-Rechts-Hock-AusfallschrittVor-Sprung-Kür. Ähm ja. Sprung. Sprung? Autsch. Denn beim Sprung riss Frau Wii-Coach die Arme nach oben. Ich natürlich vorschriftsmäßig auch.

Nun ja, an die Zimmerhöhe von 1,85 m, wie es in alten Bauernhäusern üblich ist, hab ich natürlich nicht gedacht.

Sollten der Mittel- und Ringfinger der linken Hand morgen dick geschwollen sein, werde ich wohl doch noch röntgen fahren müssen. Ich Sportskanone… 😂

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Tage wie heute …

… können einfach nur weg. Nicht nur dass ich kaum geschlafen habe in der Nacht … heute Morgen das Handy vergessen, dadurch den Banker nicht anrufen können, dass ich nicht pünktlich zum Termin kommen werde, Kopfschmerzen, Unterlagen vergessen, meinen Kaffee gabs auch nicht mehr im Laden und trotz meiner bummeligen 40 durch den Nachbarort löste der Blitzer aus. Naja … beichten muss ich dem Holden auch noch etwas. Verdammt.

Manchmal wünscht man sich weit weg. Auf ne Insel. Allein und ungestört.

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Halbzeit in der WE

Es wird mal wieder Zeit, einen kurzen Zwischenbericht zu geben.

Fast 6 Wochen Wiedereingliederung in den Job sind rum. Also fast die Hälfte der angedachten Zeit. Und es läuft nach wie vor gut. Klar hab ich mit einigen kleinen Problemchen zu kämpfen, aber die steck ich locker weg. Da hab ich schon ganz anderes geschafft.

Am Wichtigsten ist eigentlich, dass ich im Büro einen guten Start hatte. Ich bin echt froh, dass meine Dienststelle so hinter mir steht, auch wenn es einige der Kollegen nicht verstehen können. Aber die waren auch noch nie in so einer Lage und noch nie so lange krank. Ich hätte das ja auch nicht gedacht, dass es mich mal so ausschert. Wer rechnet schon damit. Selbst die Kollegen, die mit Krebs zu kämpfen haben, waren innerhalb der 78 Krankengeldwochen wieder im Dienst. Und ich hatte da noch nicht mal eine Diagnose.

Insofern bin ich froh, dass sich alles zum Guten gewandt hat.

Heute war ich bei meiner Chefin, um die nächsten Tage/Wochen, ja vielleicht sogar Monate abzuklären. Nach dem jetzigen Stand darf ich doch in diese Pilotabteilung. Es ist zwar schon einiges angelaufen, aber es hängt nach wie vor und die Tüftlerin wird dringend benötigt. Und so war ich heute den 2. Tag da, hab mich schon reingefuchst und kann ab nächst Woche richtig starten. Der feste Arbeitsplatz ist auch schon fertig, fehlt eigentlich nur noch mein Schreibtisch, den die DRV sponsert. Und – was vielleicht das wichtigste ist – ich habe ein eigenes Büro. Bin zwar nicht ganz so begeistert, weil ich auch mal nen Schwatz mache ne Frage über den Schreibtisch habe, aber für die Tüftelei ist das wohl besser, wenn nicht ständig das Telefon plärrt und irgendein Depp was will.

Was war sonst noch so? Ach ja, mein Antrag auf Grad der Behinderung wurde bewilligt. Es reicht zwar nicht für ne Gleichstellung, aber immerhin hab ich jetzt was in der Hand und sollte es schlimmer werden, dann hab ich schon Vorlauf.

Mal sehen, wie es weitergeht. Die Physiotherapie fängt ja in paar Tagen wieder an. Ich freu mich schon. 🙂

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Werd ich alt?

Es ist noch gar nicht so lange her – vielleicht 30 Jahre, da hab ich über meine Mutter geschmunzelt. Ja, ich muss zugeben, teilweise sogar mit dem Kopf geschüttelt. Worum es geht?

Meine Mutter konnte nie verstehen, warum man sich Filme anschaut, in denen es ständig auf die Schnauze gibt, in denen einer gegen alle kämpft und der eine gewinnt. Gemeint sind damit hauptsächlich die Terence Hill- und Bud Spencer-Filme. Als Kind und Teenager hab ich jeden gesehen, war jedesmal auf der Seite der beiden, hab gedanklich mitgekämpft und immer gewonnen. Ja, sie waren Idole für Gerechtigkeit, Schlitzohrigkeit und Kämpfer. Auch ähnliche Filme … Winnetou z.B. … wurden regelmäßig von mir reingezogen, wenn es die Möglichkeit gab, dass im DDR-TV mal was lief.
Ich konnte wirklich meine Mutter nie verstehen, die ihr Strickzeug zur Hand nahm, damit sie diesen „blöden Mist“ nicht gucken muss. Sie stand eher auf Herzschmerz und Idylle bei den Filmen.

Und heute? Ich kann sie verstehen. Egal was im TV kommt, ich guck da einfach nicht mehr mit. Dieses Gekloppe muss ich nicht haben. Lieber eine Doku oder auch dieses Herzschmerzzeugs (wobei Heimatfilme komplett außen vor bleiben!), mal einen Abenteuerfilm ohne Drescherei oder auch mal ein Drama … das guck ich mir an. Wie früher meine Mutter.

Ein anderes Beispiel? Gern.

Als Kind habe ich zwar Nachthemden gehabt, aber ungern angezogen. Ein Schlafanzug musste sein. Wichtig vor allem die Hose. Ich mochte es nie, wenn untenrum nichts war. Meine Mutter hingegen hat immer Nachthemden zum Schlafen angezogen. Warum? Weil da nichts am Bauch drückt und einengt. Was habe ich damals die Augen verdreht, wenn dieses Thema mal wieder im erwachsenen Freundeskreis erörtert wurde.

Und heute? Ich habe zwei Schlafanzüge, die ich mehr oder weniger als Ersatz ganz hinten im Schrank habe. Wenn ich nicht grad nackt schlafe (und ich liebe das!), so bevorzuge ich mittlerweile Nachthemden. Ja, ich liebe sie! Es ist wirklich bequemer und gemütlicher um den Bauch rum, nichts drückt, nichts schnürt ein, einfach bequem. Und lang genug übern Hintern, wenn man mal aufstehen muss. Slip drunter? Nö, das drückt ja wieder. 😉

Und jetzt frage ich mich echt, ob ich alt geworden bin… oder einfach nur reifer. Ja, ich entdecke einige Parallelen zu meiner Mutter, die ich nie für möglich gehalten hätte. Und ich fühl mich gut dabei. Das ist das Wichtigste.

Wie ist das bei euch? Bevorzugt ihr mittlerweile auch Dinge, die ihr vor Jahren noch unmöglich bei euren Eltern fandet?

Kategorien: Alltagsgebabbel, Xanni's Frageecke | 4 Kommentare

Selbst einen gemacht … oder so

Schöne Scheiße. Meine Sonderaufgabe, die ich hier schon andeutete, wurde weitervergeben. Und warum? Weil ich nicht im Dienst bin. Weil es mich mit dieser beschissenen Männergrippe ausgeschert hat. Ich könnt grad kotzen. Ich hatte mich so drauf gefreut. Einen festen Platz, eine Kniffelaufgabe in der IT-Branche … weg. Ich hätte mich vielleicht doch am Montag ins Büro schleppen sollen. Andererseits mit Fieber, diesem extremen Husten und der völlig verstopften Nase? Die hätten mich ja für komplett bescheuert erklärt.

Man eyh…

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