Wenns rund geht, dann richtig!

Im letzten Beitrag schrieb ich ja, dass es einige Veränderungen gibt. Und eigentlich sollte das Handy das letzte sein, was in diesem Jahr u.a. an Umstellungen auf uns zu kam. Nun ja … so dachte ich.

Vor 14 Tagen versagte die Autobatterie der alten Familienkutsche von jetzt auf gleich die Arbeit. Das war ja weniger schlimm, nach 10 Jahren – fast auf den Tag genau – ist das auch genehmigt. Der Wochenendeinkauf war in den Schränken verstaut, das Auto sollte nur noch in die Garage gefahren werden. Aber das interessierte die Autobatterie schon nicht mehr. Mit Fremdstarten ging es dann doch noch. Und da das Auto ja bisher ohne irgendwelche Macken oder Reparaturen uns treuen Dienst leistete und auch mit knapp 70.000 km noch fit wie ein Turnschuh war, wurde selbstverständlich eine neue Batterie gekauft.

Vorige Woche am Freitag wurde neuer Termin zur jährlichen Durchsicht vereinbart, die Scheckheftpflege ist uns einfach wichtig. Auf dem Heimweg … *PENG!!!!!* … der große Knall. Motorschaden. Die geschätzte Reparatur überstieg natürlich den Wert der alten Familienkutsche, der Holde wie am Boden zerstört. Damit hatte er nicht gerechnet. Es war nicht einfach, ihn davon zu überzeugen, seinen geliebten Kombi herzugeben. Ich musste schon schwere Geschütze auffahren und ihn mit einem neuen (wenn auch gebrauchten) Schlitten locken.

Es muss ja nix großes sein, immerhin haben wir ja seit vorigem Jahr die neue Familienkutsche. Doch Sohnemann macht aktuell den Führerschein, er braucht zumindest ab und zu einen fahrbaren Untersatz, wenns zur Berufsschule geht bzw. im Winter zur Arbeit (fragt nicht, die Zeit vergeht wie im Fluge … der Legopadawan wird flügge). Für ein eigenes Meppel lohnt es sich noch nicht, zumal sein Lehrlingsgehalt aus traumberuflichen Gründen sehr schmal gehalten ist.

Seit Dienstag sind wir also in Mission „Holdenmobil“ unterwegs. Angebote verglichen, Probefahrten absolviert, Nächte in den Onlinewelten zugebracht. Und wieder Probefahrten absolviert, Schnäppchen analysiert, Autos unter die Lupe genommen, Probefahrten bestritten. Dazu immer die kleine Finanzierung im Auge behalten, da eigentlich so ne Ausgabe nach dieser großen ungeplanten, die wir mit Stundung und privatem Kredit stemmen mussten, nicht im Budget war.

Heute hatten wir dann Erfolg. Relativ fix, wenn ich es mir so recht überlege. Aber was soll man machen, wenn man ein Schnäppchen erwischt. Dann heißt es „zuschlagen“ oder weitersuchen. Und als dann noch von einem anderen Autohaus die dort vorgeschlagene Kalkulation kam und diese unter aller Sau war, wurde das schwarze Teufelchen für den Holden auch vom Finanzminister der Familie von mir abgenickt. Die alte Familienkutsche haben wir gestern noch mit überraschendem Preis vertickt. Nun ja … lassen wir uns überraschen.

 

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Kategorien: Alltagsgebabbel | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „Wenns rund geht, dann richtig!

  1. Lass mich raten, es ist ein smart? Gute Wahl. 🙂

  2. Jetzt bin ich enttäuscht. Aber sowas von.

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