Wenn Pinguine baden gehen

Der Rest vom Quartett ist bei der Arbeit bzw. in der Schule und ich bin noch krankgeschrieben. Da es mir heut schon etwas besser geht und ich zwar das herrliche Wetter zum Wäschewaschen gleich nochmal genutzt habe, wollte ich es mir nach dem Mittag auf unserer zukünftigen Terrasse zwischen Schotter und Dreckbergen so richtig gemütlich machen und bisserl lesen. Doch durch die sturmartigen Böen da draußen habe ich weder mein Buch, noch meine Decke halten können. Also rauf aufs Sofa und dort eben lesen. Da fiel doch mein Blick auf das Balanceboard der Wii. Man könnte ja auch leicht zocken und etwas sporteln. Und da ich beim Fit-Programm noch nicht alles ausprobiert habe, kam mir doch der blöde Gedanke, mich doch etwas am Yoga auszuprobieren.

Nach ner kleinen Erwärmungsphase (ich will es ja nicht übertreiben) hab ich das Brett als Stepbrett ausprobiert. Beim Basis-Step hatte ich ein echtes Problem mit meinen Füßen. Irgendwie war entweder einer zu viel oder einer zu wenig da. Aber die Probleme hatte ich schon im Fitnessstudio beim Probekurs. Das Schöne an heute war allerdings, keiner hats gesehen, wie doof ich mich angestellt habe. Auch wenn ich da nicht soooo gut abgeschnitten habe, tun doch die Kommentare gut. Sehr aufbauend … wirklich! 🙂

Dann bin ich „Joggen“. Schwer war das für mich nicht. Ausdauer hab ich ja. Immerhin gehe ich auch ab und zu laufen, wenn die Kids mal radeln wollen. Da rennt die Mudder eben nebenher. 😉 Schwerer wars wirklich, dass ich die ganze Zeit auf der Stelle laufen musste. So anstrengend hab ich mir das nicht vorgestellt. Immer wieder hab ich mich einen Meter weiter vorn wiedergefunden und musste zurück. Das kann ich auf jeden Fall noch verbessern. 🙂

Beim Hula-Hoop hab ich zwar den Reifen sehr gut zum Schwingen bekommen, aber die Reifen, die mir die Mii’s vom Holden und meiner kleinen Madame zugeworfen haben, hab ich nicht fangen können. Irgendwo scheine ich mich an dieser Stelle besonders dämlich anzustellen.

Und da ja hier einige so yogafanatisch sind, hab ich mir das zur Entspannung rausgesucht. Ich wills ja nicht übertreiben, immerhin bin ich noch nicht 100%ig wieder fit. Aus 14 Verrenkungen und einem normalen Bild hab ich mich für das normale „Tiefe Atmen“ entschieden. Jungejunge, atmen ist da nicht mehr. Wenn man der Trainerin (ja, ich hab mich fürs Mädel entschieden, will ja nicht gestriezt werden 😉 ) folgen will, stellt man die Atmung ganz ein und wartet, dass man aus den Latschen kippt. Das ist bei mir auf jeden Fall noch verbesserungswürdig. Leichte Yogaübungen, vor allem Atemübungen,  haben wir auch damals im Fitnessstudio gemacht. Aber so ist das schon schwer. Man merkt richtig, wie man sauerstoffunterversorgt wird und langsam das Bewusstsein verliert. 😆

Die 2. Übung war der „Halbmond“. Super. Die Zarte hat mich so was von gelobt, wie dehnbar ich bin. 😆 Ja, sie sollte mal erleben, wie dehnbar ich im Bett bin. 😆 Zusammengekringelt in meinem Bett, aber die kalten Füße beim Holden unter der Decke. 😆

Nächste Figur war der „Held“. Auch dort hatte ich keine Schwierigkeiten. Allerdings sagte sie immer: „Merkst du, wie es zieht?“ oder so. Nee, ich hab da nix gemerkt. Ich hätte da sicherlich bisserl mehr machen müssen, aber ich sollte ja auch meinen Mittelpunkt halten, und den hab ich super hingekriegt.

Zum Schluss hab ich mich belohnt und bei den Balance-Spielen den Pinguinen beim Picknick geholfen. Balancehalten ist nicht so einfach. Die Fische, die links bzw. rechts aus dem Wasser kamen, zu denen ich mich beugen musste, um sie einzusammeln (und damit zu punkten), haben gelacht, als ich immer wieder ins Wasser geplumpst bin. 👿 Mistviecher!!! 👿

Zur Belohnung wurde ich letztendlich mit „UNBALANCIERTER!“ betitelt. Na wartet, beim nächsten Mal krieg ich euch ALLE!!! 😛

PS: Wer mit Nierensteinen geplagt ist, für den ist der „Halbmond“ eine super Entsorgungstechnik. Man merkt, wie die Nieren auseinandergezogen werden, wie die kleinen Kelche sich öffnen und man hört, wie es klackert. 😆

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Kategorien: Muskelkater | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Wenn Pinguine baden gehen

  1. Boah Xanni, mir ist ein dermassen versauter, schmutziger Kommentar auf deinen Post eingefallen, dass selbst ICH den nicht schreiben konnte.

    Man hätte deinen Blog auf den Index gesetzt. Garantiert.
    Aber da du mich ganz gut einschätzen kannst, wirst du dir vielleicht denken können, was ich geschrieben hätte. 😛

    • Mein Blog würde sagen: Hey, endlich wieder zu Hause. 😛 Immerhin war ich nicht immer so anständig. 😉

      Ach ja, lieber AJ, du hast meine Mailadresse. Diverse Kommentare darfst du gern auch loswerden. Denn vergiss nicht: Ich bin blond! 😆

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