Aktueller Zwischenstand

Wir haben die Bodenplatte. Nach anfänglichen wetterlichen Schwierigkeiten haben die Jungs der Bodenplattenfirma ihren Zeitplan fast einhalten können.

Montag

Montag lief alles wie geschmiert. Die Jungs wollten zwar schon den Untergrund fertig haben, aber bei dem Wetter konnte man verstehen, dass sie bald keinen Bock mehr hatten. Gegen 19 Uhr warfen sie das „Handtuch“.

in der winterlichen Landschaft ist Baustart

einer von 7 x 18 Tonnen Schotter

und alles schön glattmachen 😉

Und da sich für diesen Tag noch der Schornsteinfeger angemeldet hatte und der Holde gleich mal ein Gespräch „unter Männern“ führen wollte, wurde aufs großmütterliche Dach gestiegen. Dabei entstand dann dieses tolle Foto:

schöne Aussicht

Dienstag

Dienstagmorgen lag erstmal Schnee auf dem ganzen Schotter. Die Lkws hatten ihre liebe Müh auf der aufgeweichten Wiese und dem Schnee. Aber wer bei uns dabei ist, muss kampferprobt sein. 😉

Und da ja bekanntlich nicht alles glatt geht … 😉 (so auch bei uns) wurden zu den Stahlgittern und -körben für Fundament und Bodenplatte auch Stahlträger geliefert. 😆 Diese hatten allerdings ne Rückfahrkarte bekommen. Brauchen wir nämlich nicht! 😉

die Stahlgitter für die Bodenplatte werden geliefert

Da die Lkws durch die Hofeinfahrt nicht ganz rumlenken konnten, fuhren sie ihre Laster über die Wiese. Da haben wir jetzt wunderschöne tiefe Spurrinnen. Derzeit sind sie aber mit Schotter aufgefüllt, damit die nächsten Lkws nicht steckenbleiben. Der Schotter wird wieder entfernt, wenn die Baumaßnahmen bezüglich Lkw abgeschlossen sind.

und die Lieferungen immer schön über die Wiese

Aufgrund des Höhenunterschiedes von 1,20 m über die Diagonale des Hauses haben wir Stahlkörbe ins Fundament bekommen.

zur besseren Stabilisierung bekamen wir Stahlkörbe ins Fundament

Und damit bahnte sich das nächste Problem an: Wir haben auf der Hofseite das Fundament 1,20 m rausstehen. Geplant war, dass wir bis zu unserer Haustür max. 2 Stufen haben. Durch die Höhe des Fundaments brauchen wir mindestens 5 Stufen. Macht aber nichts. Wenn erstmal der ganze Schotter auf dem Hof weg ist, können wir uns das ja ganz schick machen. Haben wir gedacht.

„Was wollt ihr machen? Den Schotter wegkratzen?“ Die Jungs der Baufirma waren entsetzt. Klar wollten wir das! Was wir allerdings zu dem Zeitpunkt nicht wussten – weil ja so nicht geplant, aber uns auch keiner darüber aufgeklärt hat -, dass wir ein Bodenfundament bekommen sollten. Sprich: Es muss ringsrum eine dämmende Wand von mindestens 60 cm sein, die gleichzeitig vor Frost schützt und das Fundament stabilisiert. Aja, ein gr0ßes Dankeschön an die Architektin! 👿

Aber wir haben den Vertrag so unterschrieben, also müssen wir das Beste draus machen.

Und wer weiß, wofür es gut war, dass die Jungs am Dienstag so sehr in Verzug waren, dass sie die Betonladung fürs Fundament abbestellten. Denn … als die Anschlüsse für die Medien gelegt wurden, stellte ich fest, dass wir einen anderen Plan hatten, als die Bodenplattenfirma. Die Anschlüsse sollten alle auf der Hofseite (wo das Fundament schon 1,20 m rausguckt) an die „Öffentlichkeit“ treten. Sprich: wir hätten neben der Haustür einen wunderschönen Kabel- und Leitungswirrwarr gehabt. Leitungen, die in der Erde langlaufen sollen! 👿

Hämmerts bei denen, die den Plan gebastelt haben?

Die Jungs hatten sich an den Plan zu halten (ist ja verständlich). Wir konnten sie nur stoppen, dass sie nicht alles so verlegen, wie es auf ihrem Plan war. Haben sie ja selbst eingesehen, dass da nicht alles mit rechten Dingen zuging. Und waren froh, dass sie Feierabend machen konnten.

Was haben wir gemacht? Es war mittlerweile 21.00 Uhr am Dienstagabend. Die beiden Jungs hatten grad die Baustelle verlassen, als wir schon den Anruf ihres Chefs bekamen. Und es wurde alles umgeplant per Telefon. Halb 12 nachts hatten wir dann unseren neuen Plan für die Anschlüsse mit dem Auftrag, den am Mittwochmorgen den zweien zu überreichen und vorsichtig den beiden zu verklickern, dass die Leerrohre wieder raus und neu verlegt werden müssen.

Mittwoch

So begann der Mittwoch. Die beiden Jungs wussten schon Bescheid. Halb 8 morgens kam die Betonpumpe, eine halbe Stunde später das erste von drei Betonautos mit der Ladung für das Streifenfundament. Die Leerrohre lagen an Ort und Stelle … nach dem neuen Plan. 🙂

für die Bodenplatte wird alles vorbereitet

in die Ecke kommt der Hauswirtschaftsraum

sieht doch doll aus, diese Ecke

Gleichzeitig mit Eintreffen des Betonautos für unsere Bodenplatte hatte ich den Weg nach Hause mit kleinen Umwegen über Kindergarten und Schule gefunden. Immerhin wollten wir alle 4 dabei sein, wenn unser „Grundstein“ gelegt wird. Und dann gings auch schon los:

die ersten Liter Beton für unsere Bodenplatte

Schwerstarbeit für die Betonbirne beim Auskippen und für die Betonpumpe beim Einfüllen 😉

Zwei Ladungen der grauen Schlämpe für die Bodenplatte wurden vergossen.

es ist vollbracht

nun noch ne Folie drauf, dass die Feuchtigkeit drin bleibt

Von den zwei Bodenplattenjungs bekamen wir ne Belehrung, dass wir erst ab dem darauffolgenden Montag (5 Tage später!) drauf dürfen. Solange braucht der Beton, um fest zu werden.

Donnerstag

Nachmittag (ich war schon auf dem Heimweg) rief mich ein wütender Holder an. Ich fühlte mich eigentlich nicht schuldig, durfte mir allerdings Gedanken machen, weil er den Grund seiner Wut nicht verriet.

Als ich daheim aus dem Auto stieg, fragte er sofort, ob ich gewusst hätte, dass der Bauleiter da war. Nö, woher denn? Der Bauleiter hatte sich für Freitag angekündigt und der Holde hatte deswegen extra frei genommen.

Und wer hält sich nicht dran? Der Bauleiter! Er hätte wenigstens anrufen können, dass er schon einen Tag eher kommt. Was wir allerdings nicht verstehen konnten … warum musste dieser Typ über den 21 h alten Beton latschen? Wo wir doch extra verklickert bekommen haben, dass vor Montag keiner auf der Platte was zu suchen hat. Ich war sooooooo sauer!!!

deine Spuren auf unserem Beton ... *sing*

Übrigens: Das ist keine Tollwut, die so weiß schäumt. Auf der Bodenplatte war noch die Folie drauf mit Schwitzwasser drunter. 😉

Die Folie ist mittlerweile weg. Am Montag habe ich den ersten Fuß „in unser Häuschen“ gesetzt und bisserl rumgesponnen. Der Holde hat mich zum Tanz auf der Bodenplatte eingeladen. Ohne Musik 5 Schritte gedreht! 😉

Für den Höhenunterschied sind wir dabei, eine Stützwand zu planen. Ich hab den Kopf voller Ideen und finanzieller Widersprüche. 😉

Und … wir haben die zukünftigen Termine! 😀 Doch dazu ein anderes Mal mehr. 😛

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Kategorien: Baubudenberichte | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Aktueller Zwischenstand

  1. und noch kein Nachbar drin stecken geblieben? 😀

    es geht voran, toitoitoi, dass das Wetter jetzt weiterhin mitspielen wird!

  2. na das sieht doch mal nett aus, danke für die schöne bilderdoku, der holde muss aber jetzt jeden tag vom dach aus nen bild machen, dann kann man so nen schönen kurzfilm draus machen 🙂

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