Das erste Problem wird gemeistert

Ja, wir haben schon ein Problem gehabt mit unserem Vorhaben. Das Grundstück, auf dem wir bauen wollen, gehörte meiner Tante (sie liegt im Krankenhaus mit keinen guten Heilungsaussichten). Sie möchte uns das ganze Grundstück schenken. Es sind knapp 3.000 qm. Dementsprechend hoch ist der Wert für die Berechnung beim Finanzamt (Schenkungssteuer). Der Freibetrag ist dermaßen niedrig, dass wir an Steuern hätten ca. 20.000,00 Mäuse hinlegen müssen.

Also haben wir den Tipp bekommen, dass das Grundstück erst wieder an die Oma zurückübertragen wird. Als Enkelin habe ich dann einen Freibetrag von 200.000,00 €. So warten wir mit der Umschreibung (der Termin Tante – Oma ist mittlerweile erledigt) noch ein bisschen. Im August gibts dann den Notartermin.

Allerdings haben wir uns schon den Hauspreis gesichert. Warum? Weil es im Juni noch Schnäppchen gibt. Und so haben wir am Donnerstag den Vertrag unterschrieben (logischerweise mit kostenlosem Rücktrittsrecht, wenn etwas schief gehen sollte).

Zwei Banktermine haben wir diese Woche auch gleich noch durchgezogen. Zinsvergleiche bei Kassen und Banken, Konditionen, mögliche Sonderabsprachen usw. Der Zins soll ja angeblich derzeit ziemlich niedrig sein *aha … soll … naja ;-)*.

Ich hoffe, dass ich noch zwei weitere Banken vor dem Urlaub auf die Reihe bekomme.

Nach dem Urlaub soll dann die Finanzierung geklärt werden, Bauvoranfrage gestellt werden, Bauantrag usw. folgen. Die Medien müssen ihre Kosten erklären, paar Leitungen müssen ja verlegt werden. Dann soll in diesem Jahr noch der Abriss des Gebäudes über die Bühne gehen. Dort waren früher die Ställe, das Gebäude muss also weg. Im Haupthaus, das stehen bleibt, werden weiterhin Oma und Tante wohnen mit lebenslangem Wohnrecht für beide. Und da wir zur Zeit auch alle „auf einem Haufen“ wohnen, sehen wir auch keine Probleme mit dem Zusammenleben. Immerhin ist das Grundstück das Nachbargrundstück, 4 Generationen auf 5.000 qm.

Also: packen wirs an! 🙂

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Kategorien: Baubudenberichte | 5 Kommentare

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5 Gedanken zu „Das erste Problem wird gemeistert

  1. oke, Frage von grad eben geklärt – lebenslanges Wohnrecht erklärt es 😉

    Der Trick mit dem Umweg über Oma ist gut – man muss es nur wissen 😉

    Jede Menge Bürokratie und termine jetzt, was? Ist nicht einfach, wenn man ein Häusle bauen will – jeder will was ab haben und braucht noch sonst ein Formular etc. Das wird ne stressige Zeit 😉 Aber ihr habt ja ein tolles Ziel vor euch, sprich, das schafft ihr! Haut rein 😉

    Und bei deeeeemm großen Grundstück (sowas könntest du dir hier gar nicht mehr leisten in der Umgebung, dafür müsstest du mind. > 1.Mio. hinblättern) ist doch bestimmt auch eine kleine Gartenlaube für mich drin, oder? *liebguck*

    • Das Tolle mit dem Trick ist ja, dass mir dies die Notarin im Vorgespräch verraten hat. Ok, ich kenn sie schon seit fast 20 Jahren, da mag man sich halt.

      Wir wohnen auf dem Lande, da ist es immer noch günstiger, ein Grundstück zu erwerben als in der Stadt. Ich werde dann mal den Verkehrswert (geschätzter Wert vom Amt) in nem Beitrag bringen.

      Drum läuft einiges im privaten Bereich. Ich will nicht alles so öffentlich schreiben. Kannste sicherlich verstehen. Fotos wird es sicherlich auch die meisten hier im privaten Bereich geben. Nur einige werden sich in den normalen Beitrag verirren. Sprich: Ihr seid live dabei!!!

      • da freu ich mich aber drauf – und werde keinen Ton verraten im normalen Bereich 😉 Kannst nicht am Ende der Beiträge immer noch ein fettes „PRIVAT“ schreiben, damit man das auch weiß 😀 Für uns Alzheimer-Patienten aus dem Südwesten 😉

        Hach, ein Leben auf dem Land hat schon was idyllisches – mit großen Grundstück, Ruhe… fehlt nur noch die Kuh und der Stall 😉

        Na dann bin ich mal auf deine Berichte und Fotos gespannt – heb sie dir gut auf, denn in paar Jahren wirst sie dir anschaun und dann zurückdenken an die Bauphase und wie alles damals aussah. Haben wir hier auch und können es uns fast nicht mehr vorstellen, wie das mal ausgesehen hat hier 😀

        • Ja, das haben wir schon mal durch. Vor 15 Jahren haben meine Eltern ein Haus gebaut und wir haben uns das Dachgeschoss ausgebaut. Fotos gibt es wahnsinnig viele davon und wir schauen sie uns auch heute noch gern an.

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